3 Tage in Beijing – Chinas turbulenter Hauptstadt

 

Beijing war unsere 1. Station in China und somit auch der 1. Eindruck. Die Stadt ist gigantisch, rund 20 Millionen Menschenwohnen hier. Besonders beeindruckend sind die erhaltenen Paläste der chinesischen Kaiser, die bis 1911 in der Verbotenen Stadt regiert haben. Auch die Chinesische Mauer ist von Beijing aus zu erreichen. Doch abgesehen von diesen Highlights ist meiner Ansicht nach in Beijing nicht viel zu sehen. Eine Erkenntnis, die mich in den meisten chinesischen Städten traf: Es gibt 1,2 Highlights und die historischen Innenstadt-Viertel wurden leider zerstört und durch Wohnblocks ersetzt.

Der Lama-Tempel

Die Anreise

China ist von Europa aus einfach zu erreichen. Wir sind von Frankfurt via Direktflug nach Beijing geflogen (9 Stunden) und von Shanghai zurück nach Frankfurt (12 Stunden). In China kann man gut mit den sehr modernen Schnellzügen fahren, die nicht teuer und sehr übersichtlich sind. Die Tickets müssen immer vorher gebucht werden! Auch Metro- und Taxifahren ist möglich in China, in Beijing aber definitiv eine Herausforderung für Ungeübte.

Ein See in Beijing
Beijing

Beijings Tempel und Paläste

Neben der Chinesischen Mauer sind definitiv die zahlreichen Tempel und Paläste das Highlight von Beijing. Am besten geht man bereits früh morgens los, damit man möglichst wenige Touristen antrifft.

  • den Kaiserpalast, auch als “Verbotene Stadt” bekannt, sollte man sich in Beijing auf jeden Fall anschauen
  • auch der Sommerpalast des Kaisers ist sehr sehenswert
  • der buddhistische Tempel Yonghe (auch als “Lamatempel” bekannt)
  • der Himmelstempel, ein ehemaliger kaiserlicher Opferaltar
Der Tempel des Himmlischen Friedens
Die Verbotene Stadt

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer war das große Highlight meiner China-Reise. Hier gibt es einige Tipps für den Besuch der Mauer: Es gibt verschiedene, restaurierte Abschnitt der Chinesischen Mauer, die man besichtigen kann. Wenn man, so wie wir, fast alleine auf der Mauer stehen möchte, dann sollte man sehr früh losfahren. Die meisten Touristen in China sind übrigens Binnentouristen, also Chinesen selbst und keine Ausländer. Überhaupt haben wir in China nicht viele Ausländer gesehen.

Auch die Jahreszeit kam uns entgegen: So sind im März weit weniger Touristen in China als bereits im April. Auch die Wander-Begeisterten kommen auf der Mauer voll auf ihre Kosten: Wir konnten auf dem von uns besuchten Abschnitt der Mauer etwa eine Stunde dem Verlauf der Mauer folgen und mussten dabei teilweise sehr steile Strecken überwinden. Weiter weg vom Eingang sind natürlich auch weniger Touristen, sodass man hier schöne Fotos schießen kann.

Die Chinesische Mauer
Die Chinesische Mauer bei Beijing

Essen in Beijing

Hund, Hühnerfüße und gebratene Insekten? Ja, in China kann man diese (für Chinesen wahre Köstlichkeiten) erwerben. Aber auch für den europäischen Geschmack sind viele Gerichte dabei. Neben Reis und Nudeln sind auch Hühner- und Schweinefleisch sehr beliebt. Gemüse wie Kohl, Sojasprossen, Brokkoli und Paprika sind meistens eine kleine Beilage und sind oft in Sojasoße gebraten. In Beijing sollte man auf jeden Fall eine Peking-Ente probieren!

Mir hat alles, was wir in China gegessen haben, geschmeckt, nur an das warme Frühstück muss man sich etwas gewöhnen. Meistens gibt es gebratenes Gemüse, Nudeln, Reis, Fleisch, Teigwaren und Suppe. Die meisten Restaurants besitzen heutzutage auch englischsprachige Karten. Falls dies nicht der Fall ist, kann man auf eine bebilderte Karte hoffen. Falls dies auch nicht der Fall ist, sollte man besser flexibel sein, was man vorgesetzt bekommt.

Es wird reichlich aufgetischt
Chinesisches Essen

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