Einen Monat lang in Jordanien leben – Meine Highlights, Tipps und Erfahrungen (Teil 1)

Ich habe mir einen Traum erfüllt: Ich habe einen Monat lang in Jordanien, einen in Israel, einen im Iran, einen in Uganda und einen in Indonesien gelebt.

 

Ich habe mich als Frau in all diesen Ländern sehr sicher gefühlt. Allerdings habe ich mich auch im Voraus gut über die Länder informiert, mich kulturellen Gegebenheiten angepasst und war auch oft in Begleitung unterwegs. In welcher Form man durch Afrika, Asien und den Nahen Osten reist, bleibt jedem selbst überlassen und jeder muss und darf seine eigenen Erfahrungen machen.

Jordanien

Teil 1: In Madaba leben

Jordanien ist (noch) ein eher ungewöhnliches Reiseziel, doch es ist unglaublich facettenreich und sehr sehenswert. Im Norden des Landes stehen die berühmten Wüstenschlösser der Umayyaden, im Süden befindet sich die Taucher-Hochburg Aqaba. Mittendrin kann man fantastische Ruinen aus der Römerzeit, das Tote Meer und die faszinierende Felsenstadt Petra bestaunen. Auch die turbulente Hauptstadt Amman ist einen Besucht wert. Amman – und auch Madaba, eine wesentlich kleine Stadt rund 30 Autominuten entfernt – bietet für die Rundreise durch Jordanien einen guten Ausgangspunkt: Hier gibt es zahlreiche Autovermietungen und Tour-Anbieter. Die Infrastruktur Jordaniens ist bestens ausgebaut. Als Tourist kann man sich mit einem Auto, Jeep oder Minibus durchs Land bewegen, allerdings sollte man vor- und umsichtig fahren. 

Meine Highlights in Jordanien 

  • Amman, die halb moderne, halb traditionelle Hauptstadt Jordaniens
  • Madaba, eine gemütliche Kleinstadt mit der berühmten Mosaik-Karte Jerusalems
  • Die Wüstenschlösser Qasr al-Azraq, Qasair Amra und Qasr al-Kharana
  • Die ehemalige Karawanserei Qasr al-Qastal
  • Umm Qais, von wo aus man Israel und Syrien überblicken kann
  • Jerash, eine faszinierende Römersiedlung
  • Petra, die einzigartige rote Stadt, aus Fels geschlagen
  • Little Petra (al-Baida), die kleine und kostenlose Version von Petra
  • Wadi Rum, das größte Wadi (Trocken- oder Wüstental) Jordaniens
  • Das Tote Meer, das bekannt dafür ist, dass man dort an der Wasseroberfläche treibt
  • Adschlun, eine 1184 n. Chr. von einem General Saladins errichtete Burg
  • Der Jordan und die historische Taufstelle Jesu in der Nähe des Toten Meeres
  • Der Berg Mukawir inmitten von Jordaniens Wuestenlandschaft mit einem fantastischen Blick auf das Tote Meer
Petra

5 Must Do’s in Jordanien…

  • Im Toten Meer schwimmen gehen 
  • 3 Tage in der antiken Felsenstadt Petra verbringen und dort Wandern und Klettern gehen 
  • Eine Nacht in der Wüste Wadi Rum übernachten und auf einem Kamel reiten
  • Die Kreuzfahrerburgen al-Karak und Montreal besichtigen 
  • In Amman traditionell essen gehen

…und 5 Geheimtipps für Jordanien

  • Rechnungen sollte einfachhalber nur von einer Person beglichen werden, “Getrenntzahler” stoßen nämlich oft auf großes Unverständnis; 10% der Rechnungssumme sind als Trinkgeld üblich
  • Für Jordanier ist es völlig normal, Fremde in ihrem Haus großzügig zu bewirten: Eine Einladungen sollte man nicht ausschlagen, das wird als Beleidigung aufgefasst
  • Im Ramadan werden Essen und Trinken in der Öffentlichkeit missbilligt (und das gilt auch für Touristen) und Alkohol zu jeder Zeit
  • In Moscheen müssen Frauen ihr Haupt bedecken (Kopftücher kann man fast immer am Eingang der Moschee ausleihen) und in der Öffentlichkeit sollte man sich immer angemessen anziehen
  • Obwohl Uber nicht legal ist in Jordanien, ist es trotzdem das bequemste Fortbewegungsmittel

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