Safaris im südlichen Afrika – Botswana, Sambia, Simbabwe und Südafrika hautnah erleben

Gastbeitrag von Ulrike.

Die Anreise nach Südafrika

Ziel unserer Reise nach Afrika waren die Victoriafälle. Der gigantische Wasserfall nahe der beiden Städte Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia liegt genau an der Grenze zwischen den beiden Ländern. Wer die Victoriafälle in Sambia und Simbabwe sehen möchte, der reist am besten über Johannesburg in Südafrika an. Fast alle Transfers im südlichen Afrika laufen über diese Stadt, weshalb man seine Flüge unbedingt rechtzeitig buchen muss! Wer im südlichen Afrika noch mehr sehen möchte, der kommt in Südafrika auf seine Kosten.

Highlights in Südafrika

  • in Simons Town Pinguine beobachten
  • Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung
  • der Krüger Nationalpark
die Safari beginnt
am Flussufer

Unsere Safari in Simbabwe

Simbabwe – ehemals Südrhodesien – ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Die Ethnien des Landes spalten sich in zwei große Gruppen auf: Die Shona stellen 70 % der Bevölkerung, während die Ndebele mit 13% die zweitgrößte Ethnie sind. Simbabwe hat ein subtropisches bis tropisches Klima mit schwülen Sommern (bis über 35 Grad Celsius) und winterlicher Trockenzeiten mit angenehmer Wärme (um 25 Grad Celsius). Wer an die Victoriafälle denkt, hat meistens zuerst an Simbabwe. Die Stadt Victoria Falls liegt am nächsten an den  Fällen dran und von hier werden viele Touren wie in den Chobe Nationalpark in Botswana angeboten.

Wußtest Du…?

  • dass bis 2009 14 Nullen (“One Hundred Trillion”) während der Hyperinflation auf dem Geld Simbabwes prangten? Ein Weltrekord, nur leider bekam man für den Schein nicht einmal ein Busticket. Seit 2009 is die offizielle Währung in Simbabwe der US-Dollar
  • dass Simbabwe “Steinhäuser” in der Sprache der Shona bedeutet?
  • dass Simbabwe 16 Amtssprachen hat?
2 Meter vor unserem Auto
ein Rhinozeros

Die Victoriafälle zwischen beiden Ländern

Die Victoriafälle werden oft als die größten Wasserfälle der Welt bezeichnet. Sie sind mit 1.708 Metern auch die breitesten (durchgehenden) Wasserfälle der Erde, mit 108 Metern Höhe jedoch nur auf Platz 54. Der erste Europäer, der die Victoriafälle mit eigenen Augen sah, war berühmte Afrikareisende aus Schottland namens David Livingstone. Nachdem er im Jahre 1851 Berichte über den Wasserfall gehört hatte, landete er 1855, auf der kleinen Insel, die bis heute Livingstone-Insel heißt. Zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria nannte er „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“, Victoriafalls. Seit 1989 gehören die Fälle zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Tipps für Deinen Besuch

  • zieh Dir am besten einen Regenponcho an, damit Du nicht nass wirst
  • auf der Victoria Bridge kann man Bungeespringen 
  • lass die verschiedenen Perspektiven aus Sambia UND Simbabwe auf Dich wirken
  • die schönsten Fotos kann man aus einem Hubschrauber machen (Helikopter-Rundflug)
  • während der Trockenzeit sieht man mehr von den Fällen, weil es weniger Dunst gibt
die Victoriafälle
Regenbögen an den Victoriafällen

Unsere Safari in Sambia

Sambia – ehemals Nordrhodesien – grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. 1964 wurde der Staat vom Vereinigten Königreich unabhängig. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab, der mit über 2.500 Kilometern der viertlängste Fluss Afrikas ist. Sambia wurde besonders durch die Victoriafälle berühmt und das zu recht.

Vorteile der sambischen Seite der Fälle

  • auf der sambischen Seite gibt es weniger Tourismus
  • hier gibt es das beste Hotel vor Ort (Royal Livingstone Resort) mit einer traumhaften Lage direkt am Sambesi inmitten eines Tierparks
  • in Livingstone kann man Flüge mit einem Ultraleicht-Flugzeug über die Fälle buchen
  • das Livingstone Museum in Livingstone ist sehr sehenswert
im Chobe Nationalpark
Elefanten an einer Wasserstelle

Die Highlights unserer Safaris

  • die großen Elefantengruppen, die rechts und links von den Straßen zu sehen waren und in großen Gruppen durch eine Furt im Sambesi auf das andere Ufer zogen
  • viele bunte Vögel wie Tukane, Eisvögel, Störche und Reiher
  • vom Jeep aus 3 Löwen zu hören und zu sehen
  • die Affen, die uns auf unserem Balkon begrüßt haben
  • die Flussfahrt auf dem Sambesi, bei der man Krokodile und Nilpferde sehen konnte
  • die Breitmaulnashörner
  • die Lodges, die teilweise inmitten der Parks liegen
am Sambesi
unsere Bootstour

Der Chobe Nationalpark in Botswana

Der Chobe-Nationalpark ist ein Nationalpark in Botswana, der 1967 als erster Nationalpark des Landes Botswana gegründet wurde und ist über 10.000 Quadratkilometer groß. Der Fluss Chobe, der aus Angola kommt, bildet die Nordgrenze des Parks. Besonders berühmt ist der Park für die riesigen Elefantenherden: 60.000 Elefanten leben zur Zeit dort, sodass man bei einer Tour in den Nationalpark auf jeden Fall ein paar der grauen Dickhäuter zu Gesicht bekommt. Das Gebiet besitzt, besonders während der Trockenzeit, die dichteste Elefantenkonzentration Afrikas!

Die im Norden des Chobe National Park gelegene Stadt Kasane ist einerseits das Tor zum Nationalpark, andererseits aber auch der ideale Ausgangspunkt, um die Wasserfälle zu besuchen. Auf dem Fluss Chobe kann man mit dem Motorboot auf Flusssafari in Richtung Westen gehen. An den Flussauen weiden Büffel, Flusspferde, Antilopen und Warzenschweine. Aber auch Paviane, Elefanten, Impalas und die rund 450 Vogelarten des Chobe Nationalparks lassen eine Safari in diesem Park zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Besuch auf dem Balkon
die Fälle

ein paar Geheimtipps zum Schluss…

  • im Winter, zur Regenzeit (die zwar kühler ist), führen die Vikoriafälle so viel Wasser, dass man oft vor Dunst, Nebel und Gischt gar nicht so viel sehen kann. Deswegen bieten sich August und September an, dieses Naturschauspiel und viele Tiere zu bewundern
  • bei einem Helikopter Rundflug über die Wasserfälle hat man die einmalige Chance, beide Seiten gleichzeitig zu sehen: Die Wasserfälle auf der sambischen und simbabwischen Seite
  • in Livingstone auf der Terrasse des Hotels des Royal Livingstone Hotels den Sonnenuntergang anzuschauen, mit etwas Glück sonnt sich noch ein Krokodil direkt vor Dir zu Ende
  • “High Tea” auf der Terrasse des Victoria Falls Hotels in Victoria Falls in Simbabwe genießen, von wo aus man die Victoria Bridge sehen kann, während im Garten die Paviane und Warzenschweine spazieren gehen
  • wenn man in Simbabwe oder Sambia einreist, sollte man sich ein KAZA-Visum besorgen mit dem man problemlos das jeweilig andere Land und auch Botswana bereisen kann, ohne sich um ein neues Visum sorgen zu müssen
ein ganz besonderes Bild
abends im Nationalpark

 

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