1 Woche Singapur – Highlights, Tipps und Fun Facts

Singapur ist eine Stadt voller Gegensätze. Eben war man noch in Little India, schon findet man sich in China Town wieder.

 

Eine Woche haben wir in Asiens buntester Metropole verbracht. Was ich dort gefunden habe, hat mich außergewöhnlich überrascht. Eine Stadt voller Regeln, aber auch voller Herzlich- und Vielfältigkeit. Um das zu erleben, kann ich jedem 1 Woche Singapur nur wärmstens empfehlen!

Ein Waran auf unserem Weg

1Woche Singapur: Die Anreise

Die Anreise kann Singapur kann sehr anstrengend werden. Ein Direktflug dauert etwa 12 Stunden und überfliegt 6 Zeitzonen. Der Flughafen liegt am östlichen Punkt der Insel Singapur und ist mit Zügen und Taxis zu erreichen. Eine Fahrt in die Innenstadt dauert etwa 20 Minuten und kostet um die 10€. Generell ist Taxifahren nicht teuer und es gibt immer ein Taxameter.

In Singapur herrscht fast das ganze Jahr über das gleiche Wetter: Es ist heiß und schwül. Kaum spielt man als Ausländer auf das Wetter an, löst man bei den Singapurianern unweigerlich einen gutmütigen Lachanfall aus: Es gäbe nur 2 Jahreszeiten, die mit und die ohne Air Condition. Alle Gebäude sind auf Grund der großen Hitze stark gekühlt. Deswegen empfiehlt es sich, immer eine dünne Jacke dabei zu haben.

Die Skyline von Singapur

Die Lasershow im Marina Bay Sands

Dein Ausflug nach Singapur: Währung und Sprache

Die Währung Singapurs heißt Singapur Dollar (SGD), ein S$ ist etwa 60 Cent wert. Entgegen allen meinen Vermutungen ist das Leben in Singapur gar nicht so teuer, wenn man sich keine Fehler erlaubt. Was damit gemeint ist, wird im nächsten Abschnitt erläutert. Mit Englisch kommt man in der Stadt überall durch, aber auch Mandarin versteht ein Großteil der Bevölkerung. Weitere Sprachen sind Tamilisch und Malaiisch.

Englisch lernen

  • Vielen Dank (eng. thank you)
  • Gern geschehen (eng. you are welcome)
  • Guten Tag (eng. hello)
  • Auf Wiedersehen (eng. good bye)
  • Nein (eng. no)
  • Ja (eng. yes)

Die Superbäume

Ausblick vom Marina Bay Sands aus

Singapurs „Broken Windows“ Theorie

Singapur kann teuer werden: Falsch parken, bei Rot über die Ampel gehen oder fahren, im Fluss angeln, rauchen, Kaugummi ausspucken, das alles kostet Geld. Singapur folgt mit den vielen Verboten der kriminologischen Theorie der „Broken Windows“, nach der herumliegender Müll, geduldete Zerstörung wie etwa Graffiti und Verwahrlosung des öffentlichen Raums weitere Straftaten und Zerstörung nach sich zieht.

Mit der Null-Toleranz-Politik will Singapur die Stadt zu einem sicheren Ort machen, was auch sehr gut gelingt: Es ist völlig unproblematisch, sich in Singapur frei zu bewegen. Auch bei Nacht muss man sich keine Sorgen machen und man fühlt sich völlig sicher. Trotz der rund 6 Millionen Menschen auf engstem Raum ist die Kriminalität in Singapur sehr niedrig.

Ein Verbotsschild in Singapur

Die 4 offiziellen Amtssprachen Singapurs

Fun Facts about Singapur

  • Singapur besitzt 4 offizielle Amtssprachen: Englisch, Tamilisch, Malaiisch und Mandarin
  • Alle diese Volksgruppen feiern auch ihre persönlichen Neujahrsfeste: Das chinesische, das indische, das malaiische und den 1. Januar
  • Das billigste Auto in Singapur kostet 100.000 S$ (etwa 60.000€). Doch damit nicht genug: Für jedes Auto muss man ein Zertifikat erwerben, das auch 45.000 S$ kostet
  • Nach 10 Jahren läuft das Zertifikat aus und kann nicht erneuert werden. Man muss also ein neues Auto UND ein neues Zertifikat erwerben
  • Ab 65 müssen in Singapur auch die Autofahrer zum „TÜV“ und es wird getestet, ob man noch straßentauglich fährt
  • In Singapur herrscht absolutes Kaugummi-Verbot: Es darf weder eingeführt, noch gekaut, geschweige denn ausgespuckt werden

Die asiatischen Elefanten im Zoo

Der Zoo

1 Woche Singapur: Die Sehenswürdigkeiten

  • Der berühmte Singapurer Zoo, der statt auf Gitterstäbe und Zäune eher auf natürliche Barrieren wie breite Gräben, Flüsse und Felsen setzt
  • Little India, wo die indische Community wohnt
  • China Town, wo man einzigartige hinduistische und buddhistische Tempel, aber auch Moscheen und Kirchen finden kann
  • Das Hotel Marina Bay Sands, das weltberühmt für seinen Infinity Pool geworden ist
  • Der Nationale Orchideen-Garten, der zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt
  • Die „Arab Street“, eine große Straße im muslimischen Viertel in der man Bazar-ähnliche Geschäfte findet
  • Die Sultan Moschee mit ihrer goldenen Kuppel
  • Der Sri-Mariammam-Tempel im Viertel Little India

Die Bazare in Little India

Der Orchideen-Garten

Die Stadtbesichtigung in Singapur

Bei unserer Stadtbesichtigung am ersten Tag, haben wir bei einer geführten Tour die Highlights der Stadt sehen dürfen. Dazu gehörten:

  • China Town
  • Little India
  • Der Sri-Mariammam-Tempel
  • Der Hafen
  • Der Orchideen-Garten

Vor allem Dank unserer deutsch sprachigen Reiseleitung haben wir uns wie Zuhause gefühlt. Danke an Viator für die gelungene Organisation und dieses tolle Erlebnis!

Der Sri-Mariammam-Tempel in Little India

Passende Kleidung für Moschee und Tempel

1 Woche Singapur: Das Essen

Das Essen in Singapur ist, wie die Bevölkerung, sehr vielfältig. Die besten Gerichte, die wir dort gegessen haben, waren nordindische und malaiische. Doch auch authentisches chinesisches Essen findet man überall, natürlich am ehesten in China Town. Da die Stadt sehr sauber ist, kann man auch ohne Bedenken Street-Food zu sich nehmen.

Eine ganz besondere Erfahrung durften wir mit einer Frucht namens „Durian“ machen. Wer schon von ihr gehört oder sie sogar probiert hat, der weiß, wovon ich spreche. Sie ist schon von Weitem zu riechen und gilt als wahre Schmackhaftigkeit. Dass wir sie nicht so empfunden haben, durften wir unseren Gastgebern natürlich nicht zeigen. Aber probiert selbst!

Obstsalat

Eine Durian

Singapur, Du warst einfach toll! Was habt Ihr für Erfahrungen in dieser Stadt gemacht?

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