Meine erste Reise nach Afrika – Und wie ich mich in Kenia verliebt habe

Du träumst von einer Safari durch Kenia?
Dann bist Du hier genau richtig!

 

Kenia ist ein Land unendlicher Weite und Schönheit. Die diverse Vegetation und die prächtige Tierwelt machen den entscheidenen Zauber dieses Landes aus, ebenso wie die gastfreundliche und herzliche Kultur der Kenianer. Die große Armut vieler Menschen auf diesem Kontinent und ihre trotzdem vorhandene Zufriedenheit, mit dem glücklich zu sein, was man hat, können gute Lehrer sein. Was man bei seiner Safari durch Kenia alles beachten sollte, erfährst Du jetzt hier!

Postkarte Kenia

Im Jeep

Deine Safari durch Kenia: Die Anreise

Nairobi ist mit einem Direktflug von Düsseldorf, Berlin und Frankfurt aus zu erreichen, wird aber auch oft über Addis Abeba (Äthiopien) angeflogen. Flüge liegen preislich bei etwa 300-400€, dazu kommen noch Visa-Kosten von 40€. Das Visum muss vorher nicht extra beantragt werden (Visa on Arrival) und wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen direkt am Flughafen ausgestellt. Wichtig ist: Häufig wird bei Ein- und Ausreise aus einem Gelbfieber-Gebiet ein Gelbfieber-Impfnachweis verlangt.

Viele Afrikaner legen beeindruckend weite Strecken zu Fuß zurück. In der Hauptstadt angekommen, kann man sich jedoch am besten mit einem Auto fortbewegen. Ideal ist es, wenn jemand am Steuer sitzt, der die Fahrweise und “Verkehrsregeln” in Kenia kennt. Der Verkehr wirkt für Europäer oft vollkommen willkürlich und absolut chaotisch. Außerhalb der Hauptstadt ist ein Jeep sehr praktisch, aber auch hier ist Vorsicht geboten: Dunkelheit, Schlaglöcher und Wildtiere sind keine Seltenheit.

Die Skyline der Stadt
Die kenianische Flagge

Kenias Hauptstadt Nairobi

Nairobi liegt in einer tropischen Klimazone, hat aber wegen seiner Höhenlage (über 1600 Meter) ein für Europäer ausgesprochen angenehmes Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt nur 19 Grad Celsius! Tagsüber sollte man bestimmte Viertel vermeiden und nachts auf keinen Fall alleine unterwegs sein. Es besteht sonst die erhöhte Gefahr eines Raubüberfalls (z. B. Car-Jacking).

Momentan wird davon abgeraten, in das Grenzgebiet zu Somalia zu reisen (siehe Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Kenia). Auf das sichtbare Tragen von Wertsachen sollte man verzichten und ein wachsamer Umgang mit Geld und Kreditkarten ist immer geboten. Bei Reisen, Safaris oder Ausflügen ins Umland sollte man sich am besten einer Gruppe oder einem Unternehmen anschließen. Als Individualreisender eigenen sich bewachte Campingplätzen und Bungalows.

Eine Baustelle
Der Markt in Nairobi

Währung und Sprache in Kenia

Die Währung Ugandas heißt Kenia-Schilling (KES): 5€ sind etwa 571 Schilling (1:114). Die Preise sind sehr niedrig, vor allem Essen ist günstig. In den meisten Teilen Kenias wird Swahili gesprochen, auch Englisch wird von so gut wie jedem beherrscht. Außerdem gibt es viele kleine Stammes- und Regionalsprachen.

Swahili lernen

  • Vielen Dank (swa. asante/ eng. thank you)
  • Gern geschehen (swa. karibu/ eng. you are welcome)
  • Hallo (swa. habari/ eng. hello)
  • Tschüss (swa. baadaye/ eng. good bye)
  • Nein(swa. hapana/ eng. no)
  • Ja (swa. ndio/ eng. yes)
Die unberührte Natur
Auf Safari

Kenias Highlights

  • Die chaotische Hauptstadt Nairobi 
  • Der Nairobi-Nationalpark, der nur 7 Kilometer außerhalb Nairobis liegt
  • Mombasa, die bedeutendste Hafenstadt Ostafrikas
  • Das Mount-Kenia-Massiv, der etwa 140 Kilometer nordöstlich von Nairobi liegt
  • Der berühmte Tsavo-Nationalpark
  • Das Naturschutzgebiet Masai Mara, das Teil des Serengeti ist
  • Der Nakuru-See im Lake-Nakuru-Nationalpark
Eine Affenbande auf dem Weg…

Eine Safari durch Kenia…

Kenia hat eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften zu bieten, die die Charakteristika des afrikanischen Kontinents präsentieren. Küstengebiete, Korallenriffe, Savannen, Berge, Wüste und Regenwald. Auch die Tierwelt Kenias ist berühmt: Zu ihr gehören afrikanische Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Wildhunde, Hyänen, Zebras, Krokodile und Schlangen.

Auch über fünfzig Vogelarten sind in Kenia ansässig, wie Strauße, Marabus und Nashornvögel. Ein wahres Vogelparadies ist der Nakuru-See, wo man rosarote Flamingos stolz durchs Wasser schreiten sieht. Die größte Anzahl an Tieren lebt in Nationalparks, so dass sie weitgehend geschützt werden können. Dennoch schaffen es Wilderer immer wieder, in die Parks zu gelangen. Viele Bestände der prächtigen Tierarten haben sich bereits drastisch reduziert.

Der große Slum von Nairobi
Unser Safari-Guide

… um die “Big Five” zu sehen

Als “The Big Five” (englisch für “Die großen Fünf“) bezeichneten Großwildjäger früher fünf Tiere des afrikanischen Kontinents: Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Diese Auswahl bezieht sich nicht in erster Linie auf die Körpergröße der Tiere, sondern auf die Schwierigkeiten, sie zu jagen. Erst im Jahre 1990 wurde der Handel mit Elfenbein in Kenia verboten. Heutzutage kann man sich sehr glücklich schätzen, einen der “Big Five” zu Gesicht zu bekommen.

Die großen Fünf sind heutzutage noch in Südafrika, Kenia, Simbabwe, Namibia, Tansania, Swaziland, Mosambik und Botswana anzutreffen. Ihnen zu Ehren werden in diesen Ländern sogar spezielle Big-Five-Safaris angeboten, bei denen die Tiere beobachtet und fotografiert werden können. Egal, um welches Tier es sich handelt, es sollte immer darauf geachtet werden, es zu respektieren, nicht zu stören oder zu verärgern.

Eine Giraffe in ihrem natürlichen Lebensraum
Und ein Vogelstrauß

Hygiene-Tipps für Afrika

Auch in Kenia gilt: Cook it, peel it, or forget it. Obst und Früchte können täuschen: Auch sie nehmen schmutziges Grundwasser auf, bevor sie geerntet werden. Auf Eiswürfel sollte man verzichten, Wasser und süße Sodas, die sehr beliebt sind, sollten immer mit einem Strohhalm getrunken werden, um Kontakt mit Schmutz und Bakterien zu vermeiden. Fleisch sollte man nur ganz durchgebraten bestellen (nicht medium oder englisch), Wasser und Milch müssen abgekocht werden.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ganz besonders wichtig, um nicht zu dehydrieren. Bei Flüssigkeitsmangel (z. B. durch Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall) können Kohle- und Mineralsalztabletten zu nützlichen Wegbegleitern werden. Schlafen sollte man immer unter einem Moskitonetz – in Hotels sind diese bereits integriert – es gibt aber auch kleine, praktische Reiseausfertigungen zu kaufen.

Eine wunderschöne Zebraherde
Ein Krokodil in der Mittagspause

Deine Safari durch Kenia: Krankheiten

Bei der Einreise in Kenia muss man neuerdings den Nachweis über eine Gelbfieber-Impfung vorweisen, die man bei jedem Tropenspezialisten bekommt. Reiseimpfungen sind im Allgemeinen nicht über die Krankenkassenkarte abzurechnen und damit kostenpflichtig. Einige Krankenkassen erstatten jedoch die Kosten für notwendige Impfungen. Neben Hepatitis A- und B- Impfungen sind für Reisen nach Afrika ebenfalls Impfungen gegen Cholera, Tollwut und Typhus zu empfehlen.

Jedes Jahr gibt es über 100.000 Malaria-Fälle in Kenia. Gegen Malaria gibt es keine Impfung. Man kann vorher eine Prophylaxe durchführen, die allerdings keinen garantierten Schutz bietet. Ist man bereits erkrankt, so gibt es Notfall-Medikamente (mehr Tipps zu Krankheiten und Hygiene in Afrika gibt es bei meinem Beitrag über Uganda). Die folgende Auflistung gibt einen ungefähren Überblick über die Kosten der Impfungen, sie können allerdings stark variieren:

  • Tollwut (85€, nicht überall verfügbar)
  • Gelbfieber (70€)
  • Hepatitis A UND B (80€, einzeln je 65€)
  • Cholera (65€)
  • Typhus (35€)
Unser Schutz gegen Moskitos

 

Wart Ihr schon einmal auf einer Safari?
Welches Land würdet ihr dafür empfehlen?

MerkenMerkenMerkenMerken

10 thoughts on “Meine erste Reise nach Afrika – Und wie ich mich in Kenia verliebt habe”

  1. hach… ich kenne dieses Afrikafieber 😉 dieser Kontinent fasziniert nicht nur mit seiner Tierwelt…

  2. Hallo Esther,
    wow, Wahnsinn! Du bist ja schon auf der ganzen Welt unterwegs gewesen. Da hab ich ja noch einiges vor mir ;). Und wenn ich hier deinen Beitrag über Kenia so lese, muss ich da auch einmal hin!
    Außerdem liebe ich deine Berichte über den Orient, da kriegt man richtiges 1001 Nacht Feeling.
    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Liebe Jenni,
      lieben Dank, für Dein Feedback! Kenia lohnt sich so so sehr – mach das auf jeden Fall! 🙂
      Über den Orient soll noch viel erscheinen… und tatsächlich hat einer der nächsten Beiträge “1001 Nacht” im Titel 😀
      Liebe Grüße
      Esther

  3. Hallo Esther,

    mit einem Betrag von 200€ nach Kenia? Deine Postkarte meint nur die kosten vor Ort, nehme ich an!? Mein Besuch in Kenia ist schon etwas her, war deutlich teurer als 200€ aber ich habe auch an nichts gespart und auch eine kleine Safari mitgenommen. Noch besser waren aber fast die Erlebnisse, die sich spontan ergeben haben, wie die örtliche Disco.

    Falls du vorbeischauen magst:
    http://www.vintasticworld.com/2017/10/09/jambo-kenia-erste-fernreise/

    Ich freue mich immer über Besucher.

    Liebe Grüße,
    Nika

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.