2 Wochen in Costa Rica – Von Faultieren, Kaffeefarmen und der Schönheit Amerikas

Meine Reise durch Zentralamerika 

Costa Rica ist ein super sicheres, bequemes, fortschrittliches und leider auch teures Reiseland. Während meines Aufenthaltes hier habe ich eins mitgenommen: “Pura Vida”. Dieses Lebensmotto (das “pure Leben” zu genießen) der Einheimischen Costa Ricas ist inspirierend und faszinierend zugleich: Obwohl das Preisniveau in diesem Land, dem Vorreiter des Fortschritts innerhalb von Zentralamerika, so hoch ist, genießen die Menschen die Vielfalt, Tierpracht und die Schönheit ihres kleinen Landes in vollen Zügen und begegnen ihren Touristen mit Respekt, viel Wissen und eben purer Lebensfreude. 

San José

San José – die unterbewertete Hauptstadt Costa Ricas 

Entgegen der Meinung vieler Touristen, dass San José nicht sehenswert sei, fand ich die Hauptstadt Costa Ricas sogar sehr besonders. Mit einem ähnlichen Flair wie Bogotá hat die Stadt neben vielen Cafés, Streetart und zahlreichen Parks auch ein paar sehr interessante Museen (zum Beispiel das Museo de Oro, das Gold aus präkolumbischer Zeit ausstellt) und ein modernes Einkaufszentrum zu bieten.
 
Tour-Tipp: Normalerweise gibt es jeden Morgen um 9 und 10 Uhr eine Free Walking Tour in San José. Die beiden Touren dauern jeweils etwa 3 Stunden und legen ihren Fokus auf unterschiedliche Dinge. Deswegen lohnt es sich, beide Touren mitzumachen. 
 
Hostel-Tipp: San José Selina Hostel
San José
Ciudad de Colores

La Fortuna – im Herzen Costa Ricas  

La Fortuna ist eine kleine Stadt nördlich von San José, die mit einem lokalen Bus für rund 5.000 Colones (=7,50€) innerhalb von 3 bis 4 Stunden zu erreichen ist. Die Stadt liegt inmitten verschiedener Nationalparks und eignet sich damit perfekt als Ausgangspunkt für verschiedene Touren in die Natur, sei es, um sich beim Rafting oder Ziplining einen Adrenalin-Kick zu holen, oder um an der Grenze zu Nicaragua Faultiere vom Fluss Rio Frio aus zu beobachten.

Touren in La Fortuna

  • Reiten
  • Hiking
  • Kanu fahren
  • Rafting
  • Vulkan-Touren (allerdings keine Vulkan Besteigungen, das ist im ganzen Land verboten)
  • Naturpark Touren
  • Hot Springs

Tour-Tipp: Auf den Bootstouren auf dem Rio Frio an der Grenze zu Nicaragua, die in La Fortuna beginnen, kann man eine Menge Tiere sehen. Nach der Abholung am Hotel fährt man etwa 90 Minuten in Richtung Norden. Nach einem Kaffee und ein paar Snacks beginnt die rund 2-3 stündige Fahrt auf einem kleinen motorisierten Boot am Rande des Ufers entlang, von wo aus man Leguane, Schildkröten, Caimane, Fledermäuse, Eidechsen, viele bunte Vögel, Faultiere und die 3 Affenarten sehen kann, die in Costa Rica leben. Wir hatten das Glück, alle diese Tiere sehen zu dürfen.
 
Hostel-Tipp: La Fortuna Selina Hostel
der Rio Frio
ein Caiman

Monteverde – das Highlight meiner Reise

Auch in Monteverde ist das Angebot an Touren in die Nationalparks groß und preislich sehr fair. An meinen 3 Tagen in Monteverde habe ich mich für 3 Touren entschieden. Aber auch für Adrenalin-Junkies gibt es in Monteverde einiges zu erleben (Bunjee Jumping, Ziplining und vieles mehr):

Meine Touren in Monteverde

  • Ausreiten (rund 30€ für 3 Stunden, wunderschöne Pfade, Sonnenuntergang)
  • Nachtwanderungen (rund 20€ für 2 Stunden, mehr Tiervielfalt als am Tag)
  • Cloud Forrest (Eintritt 22$ oder 10$ für Studenten mit gültigem Ausweis, in 5-6 Stunden kann man alle Routen in diesem Nationalpark ablaufen)
  • eine Tour zu eine der großen Kaffeeplantagen 
 
Hostel-Tipp: Sloth Backpacker Hostel direkt im Zentrum der Stadt Monteverde
der Cloud Forest
Ausreiten in Monteverde

Santa Teresa – das Strandparadies 

Santa Teresa ist eine Surferstadt an der Pazifikküste Costa Ricas. Im Gegensatz zu der Karibikküste ist das Wetter hier recht beständig heiß und die Wellen eignen sich ganz hervorragend zum Surfen. Überall in Santa Teresa gibt es Cafés und Restaurants, in denen es tolles Essen, Fruchtsäfte, gutes WLAN und Co-Working Spaces gibt. Surfbretter kann man sich stunden-, tage-, oder wochenweise ausleihen und neben Surfstunden kann man hier auch Yoga und Wasseraerobic machen. In Santa Teresa dreht sich alles ums Entspannen, den Strand und die Wellen. Ein idealer Ausgangspunkt außerdem, um ins nicht allzu weit entfernte Montezuma zu reisen und dort die Wasserfälle zu genießen. 

Hostel-Tipp: Selina Santa Teresa Nord 

Santa Teresa
am Strand

Währung und Sprache

Die Währung in Costa Rica heißt Colon (Plural Colones). Streicht man alle Nullen und multipliziert die erste Stelle mit 2, erhält man in etwa den US-Dollarpreis. Costa Rica ist im Vergleich zu den anderen Ländern in Zentralamerika sehr teuer und befindet sich praktisch auf dem gleichen Preisniveau wie Deutschland. Wie überall wird auch hier Spanisch gesprochen.

Spanisch lernen

  • Vielen Dank (span. muchas gracias)
  • Bitte (span. por favor)
  • Gern geschehen (span. con gusto/de nada)
  • Guten Tag/Hallo (span. buenos días/hola)
  • Auf Wiedersehen/Tschüss (span. chao/adiós)
  • Nein (span. no)
  • Ja (span. sí)
Kolibris in Monteverde

Die Stationen meiner Weltreise 

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