Angkor Wat hautnah erleben – Der Zauber Kambodschas + Sonnenaufgang

Meine Reise durch Südostasien

Angkor und Angkor Wat

Absolute Highlights in Kambodscha sind für viele – bei mir war es nicht anders – die 1001 Tempel im Norden des Landes, von denen der sicher berühmteste den Namen Angkor Wat trägt. Nur etwa 230 Kilometer von der kambodschanischen Hauptstadt Phenom Penh entfernt, lässt sich Siem Reap in jeden Aufenthalt in diesem Land gut einbinden. Auch liegt die Stadt Siem Reap nur etwa 15 Minuten außerhalb der Tempelanlagen. Die rund 1000 Tempel um Sieam Reap stammen spätestens aus dem 12. Jahrhundert und erzählen die Geschichte der alten Khmer Kultur, die nur deshalb so gut erforscht ist, weil die vielen Tempelinschriften über die Jahrhunderte erhalten geblieben sind und heutzutage immer noch entschlüsselt und analysiert werden können.
eingewachsene Bäume
in Ta Prohm

Good to know

  • man muss in jedem der Tempel bedeckte Knie und Schultern haben
  • das Ticket wird mit einem Foto personalisiert und muss immer wieder vorgezeigt werden
  • der Angkor Arechaelogical Park ist täglich von 5 Uhr bis 18 Uhr geöffnet

Das solltest Du nicht verpassen

  • Angkor Wat
  • Bayon
  • Angkor Thom
  • Ta Prohm

Ticketpreise

  • 1 Tag (37$)
  • 3 Tage (62$)
  • 7 Tage (72$)
Tempelanlangen
Gänge

 

Der Sonnenaufgang in Angkor Wat

Um den Sonnenaufgang vor dem Tempel Angkor Wat sehen zu können, muss man eigentlich nur früh genug aufstehen, sich einen guten Platz suchen und etwas Glück haben. Da der Sonnenaufgang Ende Oktober um 5.57 Uhr war, wollte ich gerne um 5.30 vor Ort sein. Das bedeutete, um 4.00 Uhr aufzustehen, um 4.30 Uhr am Hotel loszufahren und 5.00 Uhr, wenn die Ticketschalter öffnen, vor dem Eingang der riesigen Tempelanlagen zu stehen. Vom Ticketschalter bis zum Haupttempel läuft man circa 10 Minuten, allerdings füllen sich die Schlangen an den Schaltern sehr schnell.

Am Tempel Angkor Wat angekommen, empfehle ich nach rechts (nicht nach links) zu gehen, denn dort stehen nicht nur weniger Menschen, sondern man auch eine bessere Sicht auf die Spieglung des Tempels im See hat, die hier kaum von Seerosen getrübt wird. Zwischen 5.30 und 6.30 Uhr kann man sich gut an das Ufer des Sees setzen und den roten Feuerball, der langsam hinter den drei berühmten Türmen des Haupttempels Angkor (“Stadt”) Wat (“Tempel”) aufgeht, beobachten. Ein weiterer Vorteil dieser frühen Stunde ist definitiv, dass es zwar schon heiß, aber noch erträglich ist, um sich die Anlagen anzuschauen.

5.30 Uhr morgens    
6.00 Uhr morgens

Wie bewegt man sich in Angkor?

Über 1000 Tempel sollen sich auf dem riesigen Gelände nördlich von Siem Reap befinden, die man sicher nicht alle in ein paar Tagen besichtigen kann. Deswegen empfehle ich – genau wie in Petra in Jordanien – von vorne herein den 3-Tages-Pass zu kaufen, da sich dieser auch preislich mehr lohnt. Zwischen den Tempelanlagen selbst darf man zu Fuß und mit einem gemieteten Fahrrad entlang fahren, allerdings nicht mit einem Motorrad. Die praktischste Methode ist, meiner Meinung nach, eins der zahlreichen Tuk Tuks zu mieten, je nachdem vielleicht sogar für einen ganzen Tag und sich von A nach B fahren zu lassen.

Die Distanzen zwischen den einzelnen Anlangen sind nämlich recht groß und zu Fuß bei der Hitze fast nicht zu bewältigen. Auf dem Gelände selbst gibt es sowohl Essen als auch Trinken zu kaufen, sodass man keine Sorge haben muss, zu dehydrieren. Trotzdem liegen die meisten Tempel so, dass man durch die pralle Sonne laufen muss und nur selten im Schatten, zum Beispiel in Gängen, Zuflucht finden kann. Ich persönlich würde beim nächsten Mal nur in den Morgenstunden zwischen 6 und 11 in Ankgor umherlaufen und alles erkunden und am nächsten Morgen die Erkundungstour fortsetzen.

Gesichter
in Bayon

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